Weserbergland

Aktivitäten

Dampferanleger
Auf der Weser verkehrt zwischen Hameln und Bad Karlshafen auf der Weser die weiße Flotte. Die Schiffe laden viermal täglich zur gemütlichen Flussfahrten ein. Hier haben Sie die Möglichkeit die reizvolle Umgebung mit dem schönsten Ausblick auf das Weserbergland zu genießen.

Fähranleger
Die Fähre in Wehrden verbindet die parallel laufenden Radwege der Weserufer. Während des Sommers kann jederzeit ein “Fährmann hol über” gerufen werden, so man übersetzen möchte. Die alte Gierseilfähre verbindet den Ort mit dem in Niedersachen liegenden Eulenkrug.

Fährklause
Sie liegt direkt am R99, zwei Minuten von unserem Haus entfernt. Die Inhaber halten ein sowohl gutes als auch preiswertes Angebot an kräftigen Speisen und Getränken, besonders für Kanuten und Radler, bereit. Genießen sie hier die Aussicht auf das Schloss Fürstenberg und lassen den Sonnenuntergang und den Fluss der Weserwellen auf sich einwirken.

Sehenswertes in der Nähe

Kath. Pfarkirche
Dreijochiger Barockbau von 1698/9, Hochaltar und Kanzel vom bekannten Paderborner Bildhauer Heinrich Gröne, Altarbild (Heilige Familie) vermutlich von Johann Georg Rudolphi, Putten darüber tragen das Wappen des Stifters. Das neue Wehrdener Wappen setzt sich aus vier Elemente zusammen: Der untere Teil wird vom Wasser aus befüllt, der Wolf weist auf die Zeit des Fürstbischof Hermann Werner von Wolf-Metternich hin, der Bischofsstab steht für die enge Verflechtung des Ortes mit der Abtei Corvey. Die Kornblume vergegenwärtigt die Zeit in der Wehrden durch den Kornackerschen Samenzuchtbetrieb über die Region hinaus als Blumendorf bekannt war.

Schloss Wehrden
Die ehemalige Wasserburg, 1696 umgebaut zu einem Schloss, nach Western ausgerichtete Hauptfront mit mittig angebrachter Treppenanlage. Auf dem Schlossgelände und der dazu gehörenden Gutsanlage finden über das Jahr unterschiedliche Events statt. Der besondere Reiz liegt in der Verbindung zum Spätbarocken Schloss und dem freistehenden Drosteturm mit seinen spätmittelalterlichen Bauformen, Sichtflächen zur Weser und zum gegenüberliegenden Schloss Fürstenberg.

Landschaftspark
Aus dem späten 19. Jahrhundert, 2003 rekonstruiert. Der besondere Reiz liegt in der Verbindung zum frühbarocken Schloss und dem freistehenden Drosteturm mit seinen spätmittelalterlichen Bauformen, Sichtflächen zur Weser und zum gegenüberliegenden Schloss Fürstenberg.

Droste-Turm
Im Park, dreigeschossiger Turm, Rest einer mittelalterlichen Wehranlage, benannt nach der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (s. auch Bökendorf). Das heutige Aussehen entstammt der Zeit von 1818, bzw. 1854, im Jahre 1992 vorbildlich saniert. Hier ließ sich Annette zu ihrer Ballade “Der Fundator” inspirieren… “Hier hat gewacht der alte Kirchenfürst, wenn Nacht sich auf dem Weier hat ergossen, dort hat den Reier er erschossen und zugeschaut des Schlosses Bau.

Sehenswertes in der Ferne

Fürstenberger Porzellanmanufaktur
Das sog. Weiße Gold aus Fürstenberg mit dem Markenzeichen “F” ist in der ganzen Welt bekannt. Sie ist die zweitälteste Manufaktur in Deutschland in einem ehemaligen Jagdschloss des 17. Jahrhunderts im Stil der Weserrenaissance.

Bökerhof
Auf dem Bökerhof, dem Stammsitz der Familie von Haxthausen ist ein Kleinod in OWL. Hier versammelten sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts interessante Persönlichkeiten, u.a. auch Annette von Droste-Hülshoff. Hier verbrachte sie häufig den Sommer und fuhr auch zu ihrer Tante Dorle von Wolff-Metternich (geb. v. Haxthausen) und Schlossherrin von Wehrden. Annette ließ sich hier von der romantischen Atmosphäre u.a. zu der Ballade “Der Fundator” inspirieren. Sie pflegte den Kontakt zu den Brüdern Grimm und anderen Dichterpersönlichkeiten der damaligen Literaturszene.

Kloster Corvey – Das UNESCO Weltkulturerbe
Die ehemalige Reichsabtei war im 9. und 10. Jahrhundert führendes kirchliches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum im westlichen Sachsen. Die Chronik verzeichnet 24 Kaiserbesuche. Die durch Fresken ausgeschmückte Kaiserpfalz im Westwerk wurde häufig von Karl dem Großen besucht. Corvey hat sich in den letzten Jahren erfolgreich um die Anerkennung als Weltkulturerbe bemüht und darf diesen Titel seit 2015 offiziell tragen. In der umfangreichen Bibliothek arbeitete Hoffmann von Fallersleben, der Maler und Dichter. Er verfasste Volks- und Kinderlieder sowie die deutsche Nationalhymne. Das Glockenspiel am Höxteraner Rathaus spielt stündlich eine seiner Weisen.